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Zero Waste Ostern – 5 Tipps von Gramm-Gründerin Verena Kassar

Zero Waste Ostern

Ostern ist eines meiner Lieblingsfeste und besonders nach der langen Fastenzeit eine willkommen Erfrischung. Für den Ostersonntag bereite ich vieles gerne selbst vor. Ich backe die Pinze fürs Frühstück und färbe Ostereier mit Naturfarben aus der Küche. Mir ist wichtig, dass dabei möglichst wenig Abfall entsteht. Deswegen habe ich bei Verena Kassar nachgefragt. Die Gründerin der beiden verpackungsfreien Geschäfte “Das Gramm” und “Das Dekagramm” hat einige Tipps für ein müllfreies Ostern.

Foto-Credit: Maruša Puhek

So geht Zero Waste Ostern

  1. Osternest: Was wäre Ostern ohne Osternester? Ein Zero Waste Osternest lässt sich leicht selbst basteln. Dazu eignen sich Eierkartons, Schuhschachteln, bemalte Papiersackerl oder Stoffsackerl.
  2. Füllmaterial: Statt Füllmaterial aus Kunststoff bieten sich schöne Natur-Materialien wie Heu, Schafwolle oder Moos an. Sie sind nicht nur umweltschonend, sondern ergeben auch hübsche Osternester.
  3. Süße Überraschung: Die meisten Süßigkeiten sind in Plastik eingepack. Aber es geht auch anders, zum Beispiel mit unverpackten schokolierte Nüssen oder Gummi- und Schokofrüchten.
  4. Geschenke zum Selbermachen: Selbstgemachte Kosmetikprodukte wie Seifen oder Handcreme sind perfekte Ostergeschenke. Super ist auch eine Backmischung oder ein Osterkuchem im Glas.
  5. Eierfärben: Dazu braucht du keine besonderen Farben, denn auch Naturprodukte aus der Küche eignen sich gut zum Eierfärben. Rote Eier bekommst du mit roten Zwiebeln, Kurkuma zaubert einen sonnigen Gelbton und Heidelbeeren ergeben blaue Ostereier.

Weitere Anregungen für ein Zero Waste Ostern findest du hier: Dekoration, Geschenke und Osternest.

Foto-Credit: Anna Hoeller