Zurück

Der Grazer S-Bahn-Ring

2021 02 04 S Bahn IMG 9136 o small

Graz wächst unablässig – es wird enger in der Stadt und das spüren wir vor allem im Verkehr. Wir brauchen dringend ein modernes Öffentliches Verkehrsnetz, das die Stadt entlastet und auch für Pendler*innen eine schnelle Verbindung zum Arbeitsplatz bietet. Besonders wichtig ist es, das Grazer Umland mitzudenken, weil täglich über 100.000 Menschen einpendeln. Dass 87% der Pendler*innen mit dem Auto nach Graz kommen zeigt klar, dass für sie ein besseres Angebot im öffentlichen Verkehr nötig ist. Der öffentliche Verkehr muss schnell und bequem funktionieren, damit ihn viele Menschen für ihre täglichen Wege nutzen. Genau das ist das Ziel des Grazer S-Bahn Rings.

Das ist der S-Bahn-Ring

Grafik: Maruša Puhek

Der Ring besteht aus drei Streckenabschnitten, die teils bereits bestehen und teil neu gebaut werden müssen.

  • Ringabschnitt Ost (Neubau): von Messendorf Richtung Norden über St. Peter – St. Leonhard –  Geidorf (Universität und Abzweigung zum LKH) – Grabengürtel – zur Smart City
  • Ringabschnitt Süd (Neubau): von Seiersberg nach Osten führend über Feldkirchen –  Magna-Werke – bei Raaba Einbindung in den Ringabschnitt Ost
  • Ringabschnitt West (Bestand): GKB-Strecke vom Südwesten (Stadtgrenze/Seiersberg) zum Hauptbahnhof

Durch die neuen Strecken wird es zusätzliche Haltestellen geben, die stark-frequentierte Orte schneller erreichbar machen. Einige nennenswerte sind Haltestellen beim LKH, bei der Wirtschaftskammer, bei der Karl-Franzens-Universität und bei den Magna-Werken.

Die Vorteile des S-Bahn-Rings auf einen Blick

Der S-Bahn-Ring ist eine schnelle Verbindung vom Umland in die Stadt und damit besonders attraktiv für Pendler*innen. Aber auch für Grazer*innen bringt er zahlreiche Vorteile.

  1. Schnelle Verbindungen innerhalb der Stadt zu zentralen Orten
  2. Verbesserungen für Pendler*innen durch mehr Umsteigemöglichkeiten und Linienangebote
  3. Weniger Autoverkehr durch den Umstieg der Pendler*innen
  4. Bessere Luft, weniger Lärm
  5. Mehr Platz für den Ausbau von Fuß- und Radwegen
  6. Kostenersparnis im Stadtbudget durch eine klare Systementscheidung

U-Bahn oder S-Bahn-Ring?

Grafik: Maruša Puhek

Zwei Drittel der Grazer*innen halten die U-Bahn für unrealistisch. Das deckt sich auch mit unseren Einschätzungen. Die U-Bahn ist ein nicht zu Ende gedachtes System. Im Gegensatz zum S-Bahn-Ring, baut die U-Bahn nicht auf bestehenden Strukturen auf. Damit kommt sie uns wesentlich teurer und sie bleibt es auch im laufenden Betrieb.

Eine Alternative ist der S-Bahn-Ring, die öffentlichen Verkehrsstrukturen weiterentwickelt und dadurch Kosten spart. Er erschließt viele neue Stadtteile und bietet auch für Pendler*innen ein attraktives Öffi-Angebot. Als Ring um die Stadt geführt mit Anschluss ans Straßenbahnsystem, schafft er schnelle Verbindungen innerhalb von Graz und über die Stadtgrenze hinaus.

So kannst du dich für den S-Bahn-Ring einsetzen

Du wünschst dir auch den S-Bahn-Ring für Graz? Ich freue mich über deine Unterstützung. Es geht vor allem darum, den S-Bahn-Ring noch bekannter zu machen, denn gute Ideen lassen sich nicht aufhalten. Du kannst über den S-Bahn-Ring sprechen oder Beiträge darüber auf Instagram, Facebook und Twitter teilen. Wenn du meinen Kanälen folgst, bekommst du außerdem regelmäßig Updates zum S-Bahn-Ring.